Montag, 11. Juni 2012

Port d’Alcudia und rundherum

Touristenstrände, einsame Buchten und Cap de Formentor  

Port d’Alcudia ist ein absoluter Touristenort auf Mallorca: Hotel an Hotel direkt am Strand, Einkaufspassagen und eine seichte Bucht. Ideal für Familien, aber nicht für uns. Wie gut, dass wir ein Auto haben und so auch die Umgebung erkunden können, wo u.a. einsame Buchten auf uns warten, die super geeignet sind zum Schnorcheln. 

Cap de Formentor

Sonntag, 10. Juni 2012

Unterwegs an der Westküste Mallorcas

von Sant Elm bis nach Port de Pollença

Mit fahrbarem Untersatz ausgestattet geht es weiter nach Port d` Antratx. Und am nächsten Tag fahren wir gleich die gesamte Westküste Mallorcas ab, von Sant Elm bis hoch nach Port de Pollença. Unterwegs machen wir noch den ein oder anderen Abstecher, z.b. über die kurvenreiche Bergstraße nach Sa Calobra. Ein Auto hat schon gewisse Vorteile. :)

Autorast mit Ausblick aufs Meer
Sa Calobra
scenic drive Sa Calobra
Lluc

Samstag, 9. Juni 2012

von Tossals Verds nach Alarò

..die letzten Meter der Wanderung


Im Wissen, dass wir heute nur eine kurze Wegstrecke vor uns haben, gehen wir den Tag gemütlich an und starten gut ausgeruht erst nach einem ausgiebigen Frühstück. Der Weg nach Alaró verläuft größtenteils eben oder leicht abwärts über breite, teils geteerte, Straßen. Das Landschaftsbild ist von Olivenhainen und in der Ebene von Feldern geprägt.  
Wir erreichen Alaró noch vor Mittag und machen es uns dort in einem Café am Marktplatz gemütlich, ehe wir uns um die Weiterfahrt kümmern. Das kostet uns einen weiteren Fußmarsch durch die Hitze, da am Wochenende die Busse nur sehr selten fahren..  

Etappendetails 
Länge: ca. 9 km 
Höhenunterschied im Anstieg/Abstieg: ca. 130/450











Freitag, 8. Juni 2012

von Port de Sóller nach Tossals Verds

..über den Barranc de Biniaraix 


Es steht ein langer, anstrengender Tag vor uns: über 1000hm, über 27 km. Und das ganze mit viel Gepäck und dem Risiko keinen Platz im Refugio Tossals Verds zu bekommen, weil wir nicht gebucht hatten. Kurzentschlossen gönnen wir uns als Motivationsschub ein „Mallorca-ToDo“ als vorgeschobene Belohnung: eine Fahrt im Holzzug von Port de Sóller nach Sóller. Damit haben wir 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Einerseits eine „Sehenswürdigkeit“ abgehakt, andererseits uns eine Wegstrecke erspart. 
Nach einem Frühstück in Sóller geht dann der eigentliche Wandertag los, der auch ohne das Anfangsstück noch genügend lang ist. Zuerst geht’s durch die bekannten Orangengärten Richtung Fornalutx und dann durch die superniedliche, scheinbar aus Stein gemeißelte Ortschaft Biniaraix. Nun geht es bergauf über den berühmten Barranc de Biniaraix, einem gepflasterten Steintreppenweg durch Oliventerrassen. Dieser gepflasterte Weg ist nicht nur landschaftlich sehr schön, sondern auch sehr angenehm zu wandern, was den langen Anstieg sehr erleichtert. 
Der nächste landschaftliche Höhepunkt dieser Etappe ist der Cúber-Stausee, zu dem auch zahlreiche Busse Tagestouristen hinfahren, die die Etappe von der anderen Richtung machen, also bergabwärts. Bevor wir das letzte Stück bis zum Refugio antreten, gönnen wir uns noch ein Picknick am See.  
Die letzten 2 Stunden bis Tossals Verds ziehen sich enorm hin und sind für die Füße eine Qual, obwohl oder vielleicht weil es teils ordentlich abwärts geht. Der Untergrund besteht aus einem Waldweg mit systemlos gesäten großen Steinen, dessen Bewältigung volle Konzentration erfordern. Wir sind froh, als wir nach 18 Uhr endlich eine Hütte inmitten der Pampa sehen und noch glücklicher, als uns in Tossals Verds problemlos Unterkunft und sogar Essen angeboten werden.  Wir lassen den Abend zusammen mit ein anderen Wanderern im liebevoll errichteten Haus ausklingen und beschließen, am nächsten Morgen nicht den Fernwanderweg Richtung Pollença weiterzugehen, sondern ins nächstgelegene Dorf, Alaró, runterzugehen und dann aufs Auto umzusteigen.  
  
Etappendetails 
Länge: 27,9 km 
Höhenunterschied im Anstieg/Abstieg: 1.100/670m



























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