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Montag, 9. Mai 2011

Waiheke Island

A piece of heaven



Die Wolken haengen - wieder mal - tief, als ich die Faehre nach Waiheke Island betrete. Das aenderte sich aber schnell, naemlich sobald wir die Gewaesser um Waiheke erreichten, einer traumhaften Insel vor Auckland, die anscheinend keinen Winter kennt. Die Sonne brennt noch im Mai vom Himmel und laesst das satte Gruen der Insel, das tiefe Blau des Wassers rundherum und den lila Lavendel leuchten. Statt Winterjacke und Schal ist wieder kurzes Leibchen und sogar Bikini angesagt. Waiheke ist aber nicht nur fuer Sonnenanbeter ein kleines Paradies, sondern hat noch viel mehr zu bieten. Weinberge und Olivenhaine praegen das Landschaftsbild genauso wie einsame Buchten und weisse Sandstraende. Die Segelboote rundherum sind dabei das i-Tuepfchen auf dieser Geniesser- und Lebeinsel.
Alles in allem war mein Ausflug nach Waiheke ein perfekter Abschluss meiner Neuseelandreise.









Mittwoch, 4. Mai 2011

Kaikoura

Schwimmen mit hunderten von Delfinen

Guenstige geologische Formationen und die damit verbundenen extrem naehrreichen Gewaesser machen die Kueste Kaikouras zu einem Schlaraffenland fuer Meeressaeuger. Und das wiederum macht Kaikoura zu einem Mekka fuer Touristen und Wildlifejunkies. Wale, Delfine, Robben und Albatrosse koennen das ganze Jahr ueber hautnah erlebt werden. Wenn hier die Rede von Walen ist, dann sind damit Pottwale gemeint, die groessten Zahnwale. Zusaetzlich kreuzen noch Pilot- Killer- und Buckelwale die Gewaesser. Und wenn ich schreibe "Schwimmen mit hunderten von Delfinen", dann entspricht das der Realitaet. Dusky Dolphins leben vor der Kueste Kaikouras in Pods zwischen 100 und 1000 Delfinen und solche Pods gibt es mehrere. Es ist also so ziemlich ausgeschlossen, dass man eine Bootstour macht ohne unzaehlige Delfine zu sehen. Sehen alleine ist in diesem Fall aber nur das halbe Erlebnis, obwohl das schon unglaublich ist. Es ist extrem schwierig sich zu entscheiden, wohin man gerade schauen soll, weil die Aussicht meist 360 Grad fantastisch ist. Ueberall Flossen, Finnen, springende Delfine - wir hatten sogar das Glueck Endlossalti zu sehen. Im Hintergrund schneebedeckte Berge und ich selbst im Wetsuit, kurz davor an einem herrlichen Tag im tiefsten Herbst im offenen Meer mit Delfinen zu schwimmen. Diese Erfahrung war einfach gewaltig! Delfine vor mir, hinter mir, links, rechts, unter mir, ueberall! Obwohl ich davor schon mehrere Erfahrungsberichte von anderen Leuten gehoert habe, war es trotzdem ganz was anderes es selbst zu machen und von unzaehligen Delfinen umkreist zu werden. Absolut beeindruckende Erfahrung!




Dienstag, 19. April 2011

Doubtful Sound


 Doubtful Sound ist laenger, groesser, etwas aufwaendiger zu erreichen und deshalb viel weniger befahren als der Milford Sound. Eine Overnight Cruise ist daher ideal. 
Gestartet bin ich in Te Anau in Richtung Lake Manapouri. Dort setzten wir dann mit einem Boot ueber. Am anderen Ende stiegen wir wieder auf einem Bus um, der uns ueber die teuerste Strasse Neuseelands - und das, obwohl es sich nur um eine Schotterstrasse handelt - zum Doubtful Sound und zu unserem Schiff brachte. 
Die Cruise startete dann - begleitet von vielen Regenboegen - am fruehen Nachmittag. Sie fuehrte uns mit Abstechern in Buchten und Seitenarme und mit einem Zwischenstop fuer Kajak bzw. Boot fahren fahren Richtung Tasmanische See, wo wir bei Sonnenuntergang einer Seal Colony einen Besuch abstatteten. Anker wurde in einem ruhigen Seitenarm gelegt, wo wir zum Abendessen ein reichhaltiges Buffet genossen. 
Der naechste Tag begann relativ frueh mit dem Einholen des Ankers. Die grosse Ueberraschung am Morgen: Ueber Nacht hat es geschneit. Alle Gipfel rundherum sind schneebedeckt, was die Fjordstimmung nochmal intensiviert. Nach dem Fruehstuecksbuffet genossen wir vor einer spektakulaeren Kulisse Minuten der Ruhe und Stille, bevor uns das Schiff wieder zum Ausgangspunkt zurueck brachte.














Milford Sound


Milford Sound ist eigentlich ein Fjord und zudem der zugaenglichste davon im Fiordland. Nicht nur das macht ihn zu einem der Hauptattraktionen Neuseelands, sondern natuerlich auch seine atemberaubende Erscheinung und sein markantester Gipfel, der fotogene Mitre Peak am Fjordeingang.
Ich habe diese Tour von Queenstown aus gemacht. Obwohl allein die Hinfahrt - die selbst schon erlebenswert ist - mehr als doppelt so lange gedauert hat wie die effektive Cruise, hat sich Milford Sound auch trotz bewoelkten Wetters ausgezahlt.









Donnerstag, 7. April 2011

Picton

Goodbye North Island, Hello South Island!



Die Fahrt mit der Faehre allein war schon ein Erlebnis: Abgesehen von den landschaftlich wunderschoenen Sounds, begleiteten unzaehlige Delfine und ein paar Pinguine unser Schiff von Wellington nach Picton. Ein netter Willkommensgruss fuer die Suedinsel..!
Picton wirkt auf mich eher wie ein nettes, etwas verschlafenes Fischerdoerfchen als wie ein Umschlagplatz fuer Reisende. Wahrscheinlich liegt das aber an der Jahreszeit; Hauptsaison ist halt schon vorbei. Dafuer herrschte keine Hektik und ich konnte gemuetlich durch die Strassen - naja, vorwiegend die eine Strasse - schlendern, ganz ohne Stress. 
Die Walkways gingen sich aber zum Schluss nicht mehr aus, da es die letzten eineinhalb Tage geregnet hat. Nachdem ich aber bereits beim Queen Charlotte Track fuer meinen Geschmack genug gewandert bin, machte mir das auch nicht allzu viel aus. Besonders dann, wenn die Alternative Relaxen im Outdoor-Whirlpool ist... :)







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