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Dienstag, 12. Juni 2012

Tauchen an der Nordwestküste Mallorcas

Die Unterwasserwelt von Port de Pollença und Cap de Formentor  

Tauchen kann man in Mallorca vielerorts. Ich habe mich für die Nordwestküste entschieden, wo eines der schönsten Tauchgebiete sein soll. Die typisch mediterrane Fischwelt haut mich nach Tauchgängen im karibischen Meer und indischen Ozean nicht gerade um, dafür gefallen mir aber die Höhlen umso mehr. Einziges Manko: Es ist kalt. Eiskalt.



















Cap de Formentor von einmal von einem anderen Blickwinkel

in der Geronimo Höhle








Dienstag, 15. März 2011

Poor Knights Island


 Zutrittsverbotene Felsen im Meer mit einer einzigartigen Flora und Fauna drauf - das ist Poor Knights Island. Rundherum befindet sich ein Marine Reserve und  - laut Jacques Cousteau - einer der zehn besten Tauchspots weltweit. Dementsprechend gespannt war ich, was mich erwarten wuerde, als ich mit ca. 25 anderen Leuten auf dem Tauchboot die 23 km zu den Inseln rausfuhr. Soviel vorweg: Niemand sollte enttaeuscht werden - es war absolut atemberaubend!
Bereits als wir ankamen, sahen wir mehrere Riesenschwaerme Fische, die an der Wasseroberflaeche nach Nahrung schnappten. Dazu gesellten sich unzaehlige Moewen, die auch ihren Teil abkriegen wollten. Das glasklare Wasser erlaubte uns bereits einen kleinen Vorgeschmack dessen, was uns erwartete. Aber das war noch alles nichts zu dem, was Unterwasser auf uns wartete. Rochen, Moraenen, Skorpionfische und Nudibranchs bahnten sich ihren Weg durch die vorherrschende gelbe Riesenstaengelpflanzenlandschaft. Aber noch viel beeindruckender als die Unterwassertierwelt fand ich die Unterwasserlandschaft und die Hoehlenwelt. Die geringe Stroemung erlaubte uns direkt neben den steil abfallenden Felswaenden der Insel zu tauchen, durch Felsboegen durchzuschwimmen und immer mal wieder einen Abstecher in eine der unzaehligen Hoehlen zu machen. Die fuer mich beste davon war eine relativ grosse, voll mit Fischen, die - wenn man ganz rauftaucht - einen kleinen Luftraum beinhaltet, der Platz fuer gerade mal 4 Tauchern bietet. 
Waehrend der Oberflaechenpause fuhren wir ganz nebenbei in die groesste Meereshoehle der Welt. 
Die Rueckfahrt fand ich dann auch ganz lustig, hat mir doch der Skipper den groessten Teil der Strecke das Ruder, pardon: Steuer, ueberlassen, um in Ruhe was essen zu koennen. Also steuerte ich das Boot im Zickzackkurs in den Hafen von Tutukaka zurueck, wo wir zum Abschluss noch einen Pinguin zu sehen bekamen - den Allerkleinsten! :)


Skorpionfisch
Blick aus der groessten Meereshoehle der Welt




im Luftraum der Unterwasserhoehle..
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