Dienstag, 15. März 2011

Tutukaka


Tutukaka ist der Ausgangspunkt zum Tauchen auf Poor Knights Island. Deswegen hat es mich in diesen kleinen Ort verschlagen, dessen geografische Lage am besten mit "hintn-entn-untn-obn" beschrieben werden kann. Dementsprechen schlecht ist auch die Anbindung ans oeffentliche Verkehrsnetz - es gibt praktisch nichts..ausser einem ueberteuerten Taxi und - zu meinem Glueck - ein Shuttle vom Divecenter, das mich netterweise in Whangarei abgeholt hat. Zwar erst nach einigen Stunden Verspaetung, aber dafuer hatte ich noch Zeit im Supermarkt, am Bankomatschalter und im Internetcafe (bzw. Bibliothek) vorbeizuschauen - soll es in Tutukaka alles nicht geben..
All meinen Befuerchtungen zum Trotz entpuppte sich dieses Nest und vor allem der Campingplatz dort als ein netter Wohlfuehlort. Und von der Landschaft konnte ich mich einfach nicht satt sehen. Waehrend auf der einen Strassenseite Kuehe grasen, erkunden auf der anderen Seite die Menschen, die ihr Wochenendhaus hier haben, per Kajak das Meer. Mehrere Buchten und Straende gibt es in der Naehe (die teils ueber 6 km entfernt sein kann - wie ich zu Fuss herausgefunden habe), alle ueber einen Huegel erreichbar.
Zwei Tage tauchen, zwei Tage schwimmen und die Landschaft erkunden - so hab ich mir das vorgestellt und schlussendlich auch gemacht. Resultat: viel gesehen, erlebt, gewandert und genossen und viele nette Leute getroffen.

Donnerstag, 10. März 2011

Rangitoto Island


 In Auckland gibt es 50 Vulkane. Rangitoto ist der juengste davon. Nur 25 Minuten von Downtown entfernt, bietet diese Insel alles, was man zum Abschalten braucht: eine umwerfende Landschaft, einen einzigartigen Panoramablick, stundenlange Wanderwege, Badestrand und Lavahoehlen.
Mit viel Wasser und den Badesachen bepackt, bin ich also auf die Faehre gestiegen, um den Summit von Rangitoto zu erklimmen, von dem ich aus einen 360Grad-Ausblick auf Auckland, den Hauraki Gulf  und unzaehlige Inseln geniessen konnte - einfach fantastisch! Als Rueckweg waehlte ich natuerlich die Variante zum Strand, wo ich - endlich - im Meer schwimmen ging! Herrlicher Ausflug, der leider schon um 15.30 Uhr mit der letzten Faehre zurueck nach Auckland endete.

Lavahoehle
Krater
Ausblick auf Auckland




Auckland


Nach einem langen, monotonen Flug ueber Wasser, war ich froh, endlich mal was anderes als blau oder schwarz zu sehen. Noch mehr freute ich mich, als ich erkannte, dass die Insel, die wir ansteuerten, ein kleines Paradies ist: gruen soweit das Auge reicht! Ein saftiges Gruen, voller Leben und Energie, umgeben von herrlich leuchtend-blauem Meer! Kleine Inseln ueberall und mittendrin Auckland. Viele kleine Haeuser, ein Stadtteil direkt am Meer mit Hochhaeusern und dem markanten Skytower und dazwischen immer wieder ein Meeresarm - tolle Aussichten!
So wie sich mir Auckland von der Luft aus praesentiert hat, empfand ich die Stadt auch, als ich plan- und ziellos durch die Strassen ging: gruen, sauber, gepflegt, und orientierungsmaessig sogar fuer mich ueberschaubar. Auf der einen Seite das Meer, irgendwo dazwischen der Skytower und mein Hostel ganz in der Naehe -> hab mich noch nicht wirklich verlaufen! ;)

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