Wo die Stadt selbst wie ein Museum wirkt
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Sonntag, 23. September 2012
Samstag, 22. September 2012
Mittwoch, 6. Juni 2012
Palma
Eindruck der Hauptstadt von Mallorca
Warme, erdfarbene Töne und schmale, romantische Gässchen prägen die Hauptstadt von Mallorca. Einmal vom „Gässchen-Labyrinth“ aufgesogen, kommt man fast nicht mehr raus. Zum einen, weil es schwierig ist, zwischen all den unbeschilderten Häusermauern die Orientierung zu behalten. Zum anderen, weil die menschenleeren, verkehrsberuhigten Gässchen eine Ruhe ausstrahlen, die man – einmal den Menschenaufläufen und Verkehrslärm der breiten Parallelstraßen ausgesetzt – nicht mehr missen möchte. Somit hat sich das Herumirren und –wirren schnell von einer Notwendigkeit zu einem Erlebnis gemausert. Was ist schöner, als eine südländische Stadt durch sich-Verlaufen zu entdecken? Zu wissen, dass hinter der nächsten Ecke eine der zahlreichen Kathedralen, ein belebter Platz mit netten Lokalen, eine Einkaufsmeile, eine Bar mit köstlichen Tapas oder einfach nur eine Sackgasse wartet...
Besonders schön sind Stadtspaziergänge am Abend, wenn alte Straßenlaternen die Steinmauern in ein warmes Licht tunken, sich auch die schmalen Gässchen zunehmend füllen, Lokale ihre Pforten öffnen und der Duft nach Essen die Straßen durchdringt. Als hungriger Tourist hat man dann die Qual der Wahl zwischen zahlreichen nah aneinandergereihten Lokalen, eines hübscher und heimeliger als das andere. Sich da nur für ein Lokal zu entscheiden, ist nicht nur schwierig, sondern wäre auch nur der halbe Spaß der Entdeckungsreise. Wer würde zum Beispiel vermuten, dass sich hinter einer banalen Steinmauer mit mächtiger Pforte und dem Schild daneben „Fotografieren verboten“ die Cocktailbar „Abaco“ befindet, die direkt 1001 Nacht entsprungen zu sein scheint? Kaskadenartig angelegte frische Früchte zieren die hohen Räume, Kellner in Ali-Baba-Gewand kümmern sich um das Wohl der Gäste und statt Lärm hört man im Innenhof nur Vogelgezwitscher und das Plätschern von Wasser. In diesem ehemaligen Herrenhaus ist irgendwie alles exorbitant, auch die Preise.
Auffallend an Palma sind die sauberen, sehr gepflegten Straßen und Gässchen. Wer weiß, ob das nur daran liegt, dass noch Vorsaison ist...
Besonders schön sind Stadtspaziergänge am Abend, wenn alte Straßenlaternen die Steinmauern in ein warmes Licht tunken, sich auch die schmalen Gässchen zunehmend füllen, Lokale ihre Pforten öffnen und der Duft nach Essen die Straßen durchdringt. Als hungriger Tourist hat man dann die Qual der Wahl zwischen zahlreichen nah aneinandergereihten Lokalen, eines hübscher und heimeliger als das andere. Sich da nur für ein Lokal zu entscheiden, ist nicht nur schwierig, sondern wäre auch nur der halbe Spaß der Entdeckungsreise. Wer würde zum Beispiel vermuten, dass sich hinter einer banalen Steinmauer mit mächtiger Pforte und dem Schild daneben „Fotografieren verboten“ die Cocktailbar „Abaco“ befindet, die direkt 1001 Nacht entsprungen zu sein scheint? Kaskadenartig angelegte frische Früchte zieren die hohen Räume, Kellner in Ali-Baba-Gewand kümmern sich um das Wohl der Gäste und statt Lärm hört man im Innenhof nur Vogelgezwitscher und das Plätschern von Wasser. In diesem ehemaligen Herrenhaus ist irgendwie alles exorbitant, auch die Preise.
Auffallend an Palma sind die sauberen, sehr gepflegten Straßen und Gässchen. Wer weiß, ob das nur daran liegt, dass noch Vorsaison ist...
Mittwoch, 4. Mai 2011
Skydiving in Taupo
...Nach diesem Motto hab ich mich ueber Lake Taupo, dem groessten See Neuseelands, auf 15000 Fuss aus dem Flugzeug gestuerzt bzw. bin gestuerzt worden. Das war ein Erlebnis der absoluten Extraklasse, ganz zu schweigen vom Ausblick, der vom Allerfeinsten war..
Die spontan gebuchte Aktion fing mit einem Flug in einer Propellermaschine an und erreichte den adrenalinmaessigen Hoehepunkt, als die Flugzeugtuer geoeffnet wurde, ich Richtung Ausgang geschoben wurde und dort - bereits zu drei Vierteln aus dem Flugzeug, den Wind um die Ohren und nur noch am Skydivemaster gekettet - auf die fast 5000m Luft unter mir starrte und auf dem Absprung wartete. Dann gings Knall auf Fall ab in die Tiefe - sowas kann man gar nicht beschreiben!
Der freie Fall dauerte ungefaehr eine Minute. Genug Zeit, um sich an das Gefuehl zu gewoehnen, sich umzuschauen und einfach nur zu geniessen. Den absoluten Flashmoment hatte ich, als der Fallschirm aufging, wir gefuehlte 1000m hochgezogen wurden und dann fuer ein paar Sekunden praktisch in der Luft hingen mit einmaligen Ausblick auf alles, was unten oder ringsherum war ohne irgendwelche Stoerfaktoren wie z.B. Flugzeugfluegel, die die Sicht blockierten.
Samstag, 23. April 2011
Dunedin
Durch atemberaubende Landschaft an die Ostkueste Neuseelands
Dunedin gehoert mit ihren etwas mehr als 100.000 Einwohnern zu den groesseren Staedten Neuseelands. Das ist nicht nur objektiv betrachtet ungewohnt, sondern ist auch subjektiv empfunden etwas komisch, wenn man nach laengerem Herumreisen in Villages und Townships wieder in einer "richtigen Stadt" ist.
Die Studentenstadt Dunedin befindet sich an der Ostkueste Neuseelands, ist ein guter Ausgangspunkt fuer Otago Peninsula und ist noch unebener gelegen als Auckland und Wellington. Neigungen, schiefe Ebenen und steile Strassen, wohin man geht und sieht. Baldwin Street hat Dunedin sogar einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde beschert, als steilste Strasse der Welt. Eine andere Besonderheit von Dunedin ist Larnach Castle, das einzige (bzw. je nach dem, wie man es betrachtet eines von zwei oder vieren) Schloss Neuseelands.
Meine kurze Zeit in Dunedin habe ich dazu genutzt, um im Octagon herumzuschlendern, meinen Beitrag zum angeblich meist fotografiertesten Gebaeude in Neuseeland zu leisten - es ist die Railway Station - und mich bei einer Tour durch Cadbury World mit Schokolade fuer Ostern eindecken zu lassen - yummy!
| Baldwin Street |
Dienstag, 19. April 2011
Queenstown
Queenstown ist aehnlich attraktiv wie Wanaka, hat aber ganz andere Dinge zu bieten. Bekannt als Actionhauptstadt Neuseelands, stehen Bungee Jumping, Skydiving, Canyon Swing und massenhaft weiteres kaufbares Adrenalin an der Tagesordnung. Ich hab mir den Queenstown Hill ausgesucht. Zu Fuss. Spektakulaer war daran nur die Aussicht vom Gipfel. :)
Dienstag, 12. April 2011
Greymouth
In Greymouth gibt es - außer vielleicht der Brewery Tour bei Monteith’s- vorwiegend nichts zu sehen oder tun.
Donnerstag, 7. April 2011
Nelson und Abel Tasman
Vorbei an Obstwiesen, Huegeln, Gebirgen und Weinreben fuehrt die Fahrt von Picton nach Nelson. Klar, dass das Lust auf eine Weinverkostung macht..!
Nelson ist strategisch guenstig gelegen, hat einen gewissen Kleinstadtcharme und gefaellt mir auf Anhieb. Trotzdem blieb ich nur fuer einen Tag in der Stadt selbst; Am naechsten Tag machte ich einen Tagesausflug in den Abel Tasman Nationalpark. Das ist der kleinste Nationalpark Neuseelands, aber auch der am meist besuchteste. Kein Wunder, dort ist es einfach wunderschoen: Tuerkises Meer, goldgelbe Sandstraende, Wanderwege direkt an der Kueste entlang, ein Paradies fuers Kayaken und die Liste geht noch weiter. Der Vorteil vom Reisen ausserhalb der Hauptsaison ist mir hier bisher am staerksten aufgefallen. Statt voll belagerte Straende und ueberlaufene Wanderwege, erwarteten uns nur einsame Buchten und Moewen, als unsere kleine Kayakgruppe die Lunchpause einlegte. Ideal, um - wahrscheinlich zum letzten Mal - schwimmen zu gehen und den Sommer langsam aber sicher zu verabschieden..
Sonntag, 3. April 2011
Wellington
Wellington: Hauptstadt von Neuseeland, hat ca. 450.000 Einwohner und - zumindest der Stadtkern - erstreckt sich auf ca. 2 km. Kurzum: Auch wenn die Stadt ueber ein gutes oeffentliches Verkehrsnetz verfuegt, brauchte ich nur meine Fuesse, um den Grossteil der Stadt in kurzer Zeit abzuklappern. Das einzige Verkehrsmittel, das ich - dem Flair wegen, nicht weil ich musste - trotzdem benutzt hab, ist das Cable Car, mit dem ich zum botanischen Garten auf einem Huegel oberhalb der Stadt gefahren bin. 25 ha Gaerten, Waelder, Wege, Aussichtspunkte, umrahmt von bunten Schmetterlingen und Vogelgezwitscher - und das alles in der Hauptstadt wohlgemerkt. Auch wenn ich mir beim Rest der Stadt nicht sicher bin, wo und wie ich sie einordnen soll - weil je nach Blickwinkel finde ich Wellington mal wunderschoen, mal einfach nur potthaesslich -, hier bin ich mir sicher: der Garten gefaellt mir!
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