Dienstag, 12. April 2011

Punakaiki & Paparoa National Park

Pancake Rocks, Blowholes und noch so viel mehr

Nun sind wieder einige Tage vergangen seit meinem letzten Eintrag und ich hab einiges nachzutragen. Es waer zwar nicht so, dass es in Neuseeland kein Internet gibt - im Gegenteil: Sogar in einem <30-Einwohner-Village ohne Supermarkt und ATM gibt es Internet -, allerdings ist Internet hier relativ teuer und es gibt nicht immer USB-Anschluss und Card Reader, was bedeutet, dass ich keine Fotos hochladen kann. Zu allem Ueberfluss ist meine Speicherkarte - voll mit Fotos! - kaputt geworden. Meine andere Speicherkarte wird von keinem PC erkannt. Aus diesen Gruenden gibt es - immer noch - keine Fotos. Ich hoffe, das wird sich bald aendern und ich kann auch bildermaessig was nachtragen. In der Zwischenzeit gibt es rein textmaessige Updates von meinem bisherigen Reiseverlauf.
Nach Nelson gings weiter nach Punakaiki mit einem Zwischenstop bei einer Seal Colony in Cape Foulwind. Punakaiki ist in erster Linie bekannt fuer seine Pancake Rocks und den Blowholes. Dass es aber noch viele weitere tolle Wandermoeglichkeiten und Naturschauspiele in diesem kleinen Ort gibt, geht oft unter. Ich hatte in den 2 Tagen, die ich dort war, Zeit, um auch diese anderen Wege zu erkunden. Unter anderem hab ich den Truman Track gemacht (klingt nur anstrengend, war effektiv nicht lange), der demonstriert, welche Kraft das Meer hat. Ausserdem hab ich eine Wanderung entlang des Pororari Rivers gemacht - wunderschoen auch das! Auf schlammigen Boden durch Regenwald entlang eines braunen Flusses, wirkt irgendwie ueberhaupt nicht typisch fuer Neuseeland - oder doch!?


Pororari River




Rutschpartie im Schlamm


Truman Track



Pancakes..

Donnerstag, 7. April 2011

Nelson und Abel Tasman


Vorbei an Obstwiesen, Huegeln, Gebirgen und Weinreben fuehrt die Fahrt von Picton nach Nelson. Klar, dass das Lust auf eine Weinverkostung macht..!
Nelson ist strategisch guenstig gelegen, hat einen gewissen Kleinstadtcharme und gefaellt mir auf Anhieb. Trotzdem blieb ich nur fuer einen Tag in der Stadt selbst; Am naechsten Tag machte ich einen Tagesausflug in den Abel Tasman Nationalpark. Das ist der kleinste Nationalpark Neuseelands, aber auch der am meist besuchteste. Kein Wunder, dort ist es einfach wunderschoen: Tuerkises Meer, goldgelbe Sandstraende, Wanderwege direkt an der Kueste entlang, ein Paradies fuers Kayaken und die Liste geht noch weiter. Der Vorteil vom Reisen ausserhalb der Hauptsaison ist mir hier bisher am staerksten aufgefallen. Statt voll belagerte Straende und ueberlaufene Wanderwege, erwarteten uns nur einsame Buchten und Moewen, als unsere kleine Kayakgruppe die Lunchpause einlegte. Ideal, um - wahrscheinlich zum letzten Mal - schwimmen zu gehen und den Sommer langsam aber sicher zu verabschieden..










Queen Charlotte Track

3-Tages-Wanderung in den Marlborough Sounds




Was gibt es Schoeneres als mit der Faehre durch die Marlborough Sounds zu fahren? Sie durchwandern! Und da das dank des Queen Charlotte Tracks und den verschiedenen Transportanbietern relativ einfach geht, hab ich das auch gemacht. Zuerst gings mit dem Wassertaxi von Picton nach Ship Cove. Von dort begann die 3-taegige Wanderung nach Anakiwa, von wo aus das Wassertaxi mich wieder zurueck nach Picton brachte. 
Im Detail sah die Wanderung so aus:
Tag 1: von Ship Cove nach Punga Cove - ca. 27 km
Tag 2: von Punga Cove nach Portage - ca. 24 km
Tag 3: von Portage nach Anakiwa - ca. 20 km
Die Wanderung wird einem dadurch erleichtert, dass das Gepaeck per Wassertaxi von einer Unterkunft zur naechsten transportiert wird. Man braucht nur das Tagesgepaeck tragen, was sehr angenehm war. Bloed war nur, dass "Cougar Line" am 2. Tag meine Essenstasche am Steg vergessen hat und mir nicht lieferte. Das bedeutete nicht nur, dass sowohl Abendessen als auch der Proviant fuer den naechsten Tag ziemlich knapp aussah, sondern auch, dass mein gesamtes Essen einen vollen Tag lang der prallen Sonne ausgesetzt war. Das bekam nicht nur dem Kaese super.. :(
Abgesehen davon, hab ich den Track sehr genossen, auch, oder vielleicht weil so wenig bzw. im Vergleich fast gar keine Leute unterwegs waren.



















Picton

Goodbye North Island, Hello South Island!



Die Fahrt mit der Faehre allein war schon ein Erlebnis: Abgesehen von den landschaftlich wunderschoenen Sounds, begleiteten unzaehlige Delfine und ein paar Pinguine unser Schiff von Wellington nach Picton. Ein netter Willkommensgruss fuer die Suedinsel..!
Picton wirkt auf mich eher wie ein nettes, etwas verschlafenes Fischerdoerfchen als wie ein Umschlagplatz fuer Reisende. Wahrscheinlich liegt das aber an der Jahreszeit; Hauptsaison ist halt schon vorbei. Dafuer herrschte keine Hektik und ich konnte gemuetlich durch die Strassen - naja, vorwiegend die eine Strasse - schlendern, ganz ohne Stress. 
Die Walkways gingen sich aber zum Schluss nicht mehr aus, da es die letzten eineinhalb Tage geregnet hat. Nachdem ich aber bereits beim Queen Charlotte Track fuer meinen Geschmack genug gewandert bin, machte mir das auch nicht allzu viel aus. Besonders dann, wenn die Alternative Relaxen im Outdoor-Whirlpool ist... :)







Sonntag, 3. April 2011

Wellington



Wellington: Hauptstadt von Neuseeland, hat ca. 450.000 Einwohner und - zumindest der Stadtkern - erstreckt sich auf ca. 2 km. Kurzum: Auch wenn die Stadt ueber ein gutes oeffentliches Verkehrsnetz verfuegt, brauchte ich nur meine Fuesse, um den Grossteil der Stadt in kurzer Zeit abzuklappern. Das einzige Verkehrsmittel, das ich - dem Flair wegen, nicht weil ich musste - trotzdem benutzt hab, ist das Cable Car, mit dem ich zum botanischen Garten auf einem Huegel oberhalb der Stadt gefahren bin. 25 ha Gaerten, Waelder, Wege, Aussichtspunkte, umrahmt von bunten Schmetterlingen und Vogelgezwitscher - und das alles in der Hauptstadt wohlgemerkt. Auch wenn ich mir beim Rest der Stadt nicht sicher bin, wo und wie ich sie einordnen soll - weil je nach Blickwinkel finde ich Wellington mal wunderschoen, mal einfach nur potthaesslich -, hier bin ich mir sicher: der Garten gefaellt mir!


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