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Sonntag, 8. Mai 2011

Rotorua

Dampf und Hangi


Rotorua ist Zentrum der geothermalen Aktivitaeten und der Maori. Blubbernde Tuempel und dampfende Pfuetzen, Brunnen und Gullys habe ich bei meinem Spaziergang quer durch die Stadt nahezu ueberall angetroffen, vor allem im Kuirau Park. Ausserdem praegen wunderschoen geschnitzte Maori-Gebaeude die Stadt und besonders den Parkabschnitt am vukanischen Lake Rotorua.
Das wohl imposanteste Gebaeude Rotoruas ist das Museum of Art and History in den Government Gardens, wo ich die meiste Zeit verbracht habe.
Diesmal habe ich die Stadt nicht verlassen, ohne an einem Hangi & Concert der Maori in einem sehr idyllischen Village ausserhalb der Stadt teilzunehmen.










Mittwoch, 4. Mai 2011

Skydiving in Taupo

You call it adrenaline, we call it sightseeing

...Nach diesem Motto hab ich mich ueber Lake Taupo, dem groessten See Neuseelands, auf 15000 Fuss aus dem Flugzeug gestuerzt bzw. bin gestuerzt worden. Das war ein Erlebnis der absoluten Extraklasse, ganz zu schweigen vom Ausblick, der vom Allerfeinsten war..
Die spontan gebuchte Aktion fing mit einem Flug in einer Propellermaschine an und erreichte den adrenalinmaessigen Hoehepunkt, als die Flugzeugtuer geoeffnet wurde, ich Richtung Ausgang geschoben wurde und dort - bereits zu drei Vierteln aus dem Flugzeug, den Wind um die Ohren und nur noch am Skydivemaster gekettet - auf die fast 5000m Luft unter mir starrte und auf dem Absprung wartete. Dann gings Knall auf Fall ab in die Tiefe - sowas kann man gar nicht beschreiben! 
Der freie Fall dauerte ungefaehr eine Minute. Genug Zeit, um sich an das Gefuehl zu gewoehnen, sich umzuschauen und einfach nur zu geniessen. Den absoluten Flashmoment hatte ich, als der Fallschirm aufging, wir gefuehlte 1000m hochgezogen wurden und dann fuer ein paar Sekunden praktisch in der Luft hingen mit einmaligen Ausblick auf alles, was unten oder ringsherum war ohne irgendwelche Stoerfaktoren wie z.B. Flugzeugfluegel, die die Sicht blockierten. 
Dann begann das Abwaertsgleiten mit einigen Schleifen und vielem Drehen - sooo viel besser als jedes Flugzeug oder Achterbahn! Geendet hat der Fallschirmsprung mit einer sanften Landung auf dem Hintern und dem brennenden Wunsch: nochmaaaal!



Mittwoch, 27. April 2011

Lake Tekapo


Schon wieder zu schreiben die Landschaft in und um Lake Tekapo ist unwirklich schoen und trotz Aehnlichkeiten mit anderen Gegenden auf der Suedinsel doch irgendwie ganz anders wird langsam langweilig. Dort herumzuspazieren und die intensiven Farben auf sich wirken zu lassen hingegen nicht. 
Lake Tekapo ist einer der vielen groesseren Seen auf der Suedinsel. Seinen durchdringenden Blauton verdankt er dem Gletscherwasser und dem sogenanntem Rock Flour. Auch hier sind die farbigen Akzente vom Herbst das absolute Wow auf jedem Foto. Die Farben und die einsam gelegene Church of the Good Shepherd. Dieses wunderschoene Kirchlein aus Stein liegt direkt am See und ist nicht nur von aussen betrachtet eine Traumlocation fuer Hochzeiten. Ein ueberdimensionales Fenster direkt hinter dem Altar gewaehrt eine grandiose Aussicht auf unendliche Weite, Wasser und Berge. Unendlich lang ist auch die Warteliste..
Das Nachtleben im 300-Einwohner-Ort Lake Tekapo spielt sich am Himmel ab - Sterne gucken ist angesagt.







Mt. Cook



Eine Strasse vorbei am intensiv blauen Lake Pukaki, eingesaeumt von herbstlichen Baeumen fuehrt zum Mt. Cook Village und zum Aoraki Nationalpark. Abgerundet wird die unglaubliche Landschaft von enormen Weideflaechen fuer Merinoschafe und dem Blick auf schneebedeckte Haenge und Berge. Je naeher man dem Mt. Cook kommt, desto imposanter wird die Aussicht. Gletscher beherrschen das Landschaftsbild. Das Donnern abgehender Lawinen im Hintergrund intensiviert dieses beeindruckende Szenario. 
Wanderwege und Bergrouten gibt es im Nationalpark, der 19 von Neuseelands insgesamt 20 Bergen ueber 3000m beherbergt, in allen Schwierigkeitsgraden. Wer die Landschaft in vollen Zuegen geniessen will, muss sich zumindest ein Stueckchen in die Hoehe wagen, z.B. zu den Sealy Tarns. Von dort hat man nicht nur Aussicht auf das Tal und die Gletscher - sofern sie sich nicht in den Wolken befinden -, sondern auch auf Gletscherseen, die teilweise erst vor 30 Jahren entstanden sind und sich laufend vergroessern. 
Den Abend laesst man am besten in der Sauna ausklingen.










Dienstag, 19. April 2011

Queenstown



Queenstown ist aehnlich attraktiv wie Wanaka, hat aber ganz andere Dinge zu bieten. Bekannt als Actionhauptstadt Neuseelands, stehen Bungee Jumping, Skydiving, Canyon Swing und massenhaft weiteres kaufbares Adrenalin an der Tagesordnung. Ich hab mir den Queenstown Hill ausgesucht. Zu Fuss. Spektakulaer war daran nur die Aussicht vom Gipfel. :)









Wanaka

Herbstspaziergang in Bilderbuchlandschaft



Vielleicht liegt es daran, dass ich die letzten 4 Tage nur im Gletschergebiet war. Vielleicht liegt es daran, dass ich die ganze letzte Woche am Stueck nur in winzigen Villages war. Vielleicht liegt es daran, dass ich - erneut - ein total neues Landschaftsbild zu sehen bekam. Oder vielleicht liegt es einfach daran, dass Wanaka und Umgebung einfach wirklich so schoen ist. Bereits auf der Hinfahrt ueber Makarora kam ich aus dem Sehen und Staunen nicht heraus. Riesige Seen, umgeben von requisitenhaft wirkenden Bergen, in Herbstfarben getraenkte Baeume und dann dieser idyllische, bunte Ort Wanaka direkt am See. Kurz gesagt: Ich hab viel zu wenig Zeit in dieser Bilderbuchlandschaft verbracht. Trotzdem hat die Zeit dazu gereicht, um eine kleine Wanderung auf den Mt. Iron zu unternehmen, von wo die gesamte surreale Umgebung ueberblickt werden kann. Ausserdem habe ich einen Herbstspaziergang am Seeufer entlang gemacht. Hab ich schon erwaehnt, dass ich die Landschaft um Wanaka umwerfend finde? Es gibt unzaehlige Wanderwege, Bike Tracks und Klettermoeglichkeiten. Ich muss unbedingt wiederkommen..!






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