Dienstag, 19. April 2011

Doubtful Sound


 Doubtful Sound ist laenger, groesser, etwas aufwaendiger zu erreichen und deshalb viel weniger befahren als der Milford Sound. Eine Overnight Cruise ist daher ideal. 
Gestartet bin ich in Te Anau in Richtung Lake Manapouri. Dort setzten wir dann mit einem Boot ueber. Am anderen Ende stiegen wir wieder auf einem Bus um, der uns ueber die teuerste Strasse Neuseelands - und das, obwohl es sich nur um eine Schotterstrasse handelt - zum Doubtful Sound und zu unserem Schiff brachte. 
Die Cruise startete dann - begleitet von vielen Regenboegen - am fruehen Nachmittag. Sie fuehrte uns mit Abstechern in Buchten und Seitenarme und mit einem Zwischenstop fuer Kajak bzw. Boot fahren fahren Richtung Tasmanische See, wo wir bei Sonnenuntergang einer Seal Colony einen Besuch abstatteten. Anker wurde in einem ruhigen Seitenarm gelegt, wo wir zum Abendessen ein reichhaltiges Buffet genossen. 
Der naechste Tag begann relativ frueh mit dem Einholen des Ankers. Die grosse Ueberraschung am Morgen: Ueber Nacht hat es geschneit. Alle Gipfel rundherum sind schneebedeckt, was die Fjordstimmung nochmal intensiviert. Nach dem Fruehstuecksbuffet genossen wir vor einer spektakulaeren Kulisse Minuten der Ruhe und Stille, bevor uns das Schiff wieder zum Ausgangspunkt zurueck brachte.














Milford Sound


Milford Sound ist eigentlich ein Fjord und zudem der zugaenglichste davon im Fiordland. Nicht nur das macht ihn zu einem der Hauptattraktionen Neuseelands, sondern natuerlich auch seine atemberaubende Erscheinung und sein markantester Gipfel, der fotogene Mitre Peak am Fjordeingang.
Ich habe diese Tour von Queenstown aus gemacht. Obwohl allein die Hinfahrt - die selbst schon erlebenswert ist - mehr als doppelt so lange gedauert hat wie die effektive Cruise, hat sich Milford Sound auch trotz bewoelkten Wetters ausgezahlt.









Queenstown



Queenstown ist aehnlich attraktiv wie Wanaka, hat aber ganz andere Dinge zu bieten. Bekannt als Actionhauptstadt Neuseelands, stehen Bungee Jumping, Skydiving, Canyon Swing und massenhaft weiteres kaufbares Adrenalin an der Tagesordnung. Ich hab mir den Queenstown Hill ausgesucht. Zu Fuss. Spektakulaer war daran nur die Aussicht vom Gipfel. :)









Wanaka

Herbstspaziergang in Bilderbuchlandschaft



Vielleicht liegt es daran, dass ich die letzten 4 Tage nur im Gletschergebiet war. Vielleicht liegt es daran, dass ich die ganze letzte Woche am Stueck nur in winzigen Villages war. Vielleicht liegt es daran, dass ich - erneut - ein total neues Landschaftsbild zu sehen bekam. Oder vielleicht liegt es einfach daran, dass Wanaka und Umgebung einfach wirklich so schoen ist. Bereits auf der Hinfahrt ueber Makarora kam ich aus dem Sehen und Staunen nicht heraus. Riesige Seen, umgeben von requisitenhaft wirkenden Bergen, in Herbstfarben getraenkte Baeume und dann dieser idyllische, bunte Ort Wanaka direkt am See. Kurz gesagt: Ich hab viel zu wenig Zeit in dieser Bilderbuchlandschaft verbracht. Trotzdem hat die Zeit dazu gereicht, um eine kleine Wanderung auf den Mt. Iron zu unternehmen, von wo die gesamte surreale Umgebung ueberblickt werden kann. Ausserdem habe ich einen Herbstspaziergang am Seeufer entlang gemacht. Hab ich schon erwaehnt, dass ich die Landschaft um Wanaka umwerfend finde? Es gibt unzaehlige Wanderwege, Bike Tracks und Klettermoeglichkeiten. Ich muss unbedingt wiederkommen..!






Dienstag, 12. April 2011

Fox Glacier


Fox Glacier ist etwa 30 km von Franz Josef Glacier entfernt, hat ungefähr das selbe zu bieten wie letzterer, nur ist das Dorf noch etwas kleiner, die angebotenen Touren etwas billiger und Lake Matheson gleich nebenan. Grund genug für mich, dort einen längeren Aufenthalt als bei Franz Josef einzuplanen. Um es vorwegzunehmen: Eine geführte Tour auf dem Eis hab ich auch hier nicht gemacht. Dafür hatte ich viiel Zeit, um alle möglichen Wanderwege und Aussichtspunkte abzugehen. Da für die nächsten Tage Regen angesagt war, wollte ich so viel wie möglich in den 1. Tag packen. Also raus zum Lake Matheson, einmal rundherum für ein spektakuläres Foto von... Wolken und Nebel, die sich im See spiegeln. Zurück ins Village und dann in die andere Richtung - durch neuseeländischen Regenwald zum Gletscher. Der reicht so weit herunter, dass man ihn auch bei Schlechtwetter gut sehen kann. Nach 6,5 Stunden gehen, hatte ich alles geschafft, was ich mir vorgenommen hatte, und war selbst etwas geschafft. Am nächsten Tag herrschte - strahlender Sonnenschein! Super Gelegenheit für eine andere Wanderung! Diesmal hab ich eine super Aussicht auf die Gletschergipfel. Wieviel Wetter ausmachen kann...
Am dritten Tag ist dann wirklich Regen angesagt. Bedeutet für mich nachschreiben, nachtragen und relaxen im Whirlpool.






Village






Lake Matheson mit wolkiger Aussicht
auf dem Weg zum Lake Matheson

Franz Josef Glacier

Willkommen bei den Gletschern!


Benannt nach dem österreichischen Kaiser, ist Franz Josef Glacier einer der zugänglichsten Gletscher der Welt. Das hat zur Folge, dass nicht nur geführte (Halb-)Tageswanderungen auf dem Eis und Eisklettern auf dem Touri-Programm stehen, sondern auch Helihikes hoch im Kurs stehen. Ich hab mich gegen all das entschieden und hab einfach eine ganz normale Wanderung bis hin zum Gletscher und verschiedenen Aussichtspunkten unternommen. War auch nett.




Greymouth

In Greymouth gibt es - außer vielleicht der Brewery Tour bei Monteith’s- vorwiegend nichts zu sehen oder tun.
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