Mittwoch, 27. April 2011

Lake Tekapo


Schon wieder zu schreiben die Landschaft in und um Lake Tekapo ist unwirklich schoen und trotz Aehnlichkeiten mit anderen Gegenden auf der Suedinsel doch irgendwie ganz anders wird langsam langweilig. Dort herumzuspazieren und die intensiven Farben auf sich wirken zu lassen hingegen nicht. 
Lake Tekapo ist einer der vielen groesseren Seen auf der Suedinsel. Seinen durchdringenden Blauton verdankt er dem Gletscherwasser und dem sogenanntem Rock Flour. Auch hier sind die farbigen Akzente vom Herbst das absolute Wow auf jedem Foto. Die Farben und die einsam gelegene Church of the Good Shepherd. Dieses wunderschoene Kirchlein aus Stein liegt direkt am See und ist nicht nur von aussen betrachtet eine Traumlocation fuer Hochzeiten. Ein ueberdimensionales Fenster direkt hinter dem Altar gewaehrt eine grandiose Aussicht auf unendliche Weite, Wasser und Berge. Unendlich lang ist auch die Warteliste..
Das Nachtleben im 300-Einwohner-Ort Lake Tekapo spielt sich am Himmel ab - Sterne gucken ist angesagt.







Mt. Cook



Eine Strasse vorbei am intensiv blauen Lake Pukaki, eingesaeumt von herbstlichen Baeumen fuehrt zum Mt. Cook Village und zum Aoraki Nationalpark. Abgerundet wird die unglaubliche Landschaft von enormen Weideflaechen fuer Merinoschafe und dem Blick auf schneebedeckte Haenge und Berge. Je naeher man dem Mt. Cook kommt, desto imposanter wird die Aussicht. Gletscher beherrschen das Landschaftsbild. Das Donnern abgehender Lawinen im Hintergrund intensiviert dieses beeindruckende Szenario. 
Wanderwege und Bergrouten gibt es im Nationalpark, der 19 von Neuseelands insgesamt 20 Bergen ueber 3000m beherbergt, in allen Schwierigkeitsgraden. Wer die Landschaft in vollen Zuegen geniessen will, muss sich zumindest ein Stueckchen in die Hoehe wagen, z.B. zu den Sealy Tarns. Von dort hat man nicht nur Aussicht auf das Tal und die Gletscher - sofern sie sich nicht in den Wolken befinden -, sondern auch auf Gletscherseen, die teilweise erst vor 30 Jahren entstanden sind und sich laufend vergroessern. 
Den Abend laesst man am besten in der Sauna ausklingen.










Twizel


Twizel ist weniger fuer seine Sehenswuerdigkeiten und touristischen Attraktionen bekannt, sondern dient mehr als Durchreise- und Auffuellort fuer Mt. Cook Village. Interessant an dieser Ortschaft finde ich jedoch die Tatsache, dass es sie eigentlich gar nicht mehr geben sollte. Twizel wurde nur provisorisch errichtet, als Basis fuer die Errichtung eines Wasserkraftwerks. Nach dessen Fertigstellung gefiel es einigen Leuten aber so gut, dass sie einfach blieben und so gibt es Twizel nach ueber 40 Jahren immer noch. Die etwa 1000 Einwohner leben verstreut ums Zentrum, einer Shopping Mall. Die besteht aus einem netten kleinen Park mit Kinderspielplatz, um dem sich rundherum einige Bars und einzelne Geschaefte reihen. 
Wer um Twizel herum spazieren moechte, schafft das in 1 bis 2 Stunden. Der geringen Groesse und der damit verbundenen geringen Luftverschmutzung hat Twizel auch zu verdanken, dass es als eine der besten Sternguckplattformen gilt. 

Dienstag, 26. April 2011

Oamaru

Gestrandet mit Pinguinen und Seals


Neuer Ort, neues Landschaftsbild. Oder in diesem Fall: neuer architektonischer Stil. Der viktorianische Einfluss ist in Oamaru nicht zu uebersehen. Ein historisches Gebaeude reiht sich neben dem anderen. Meine Unterkunft befand sich beispielsweise in einem 150 Jahre alten Gebaeude.
Da die nette Frau am I-Site so erfreut darueber war, dass ich mehrere Tage in Oamaru bleibe - und nicht wie die meisten Touristen nur ein paar Stunden fuer die Pinguinschau - und mir begeistert alles Sehens- und Erlebenswerte im Ort aufgezaehlt, beschrieben und beschildert hat - von Public Gardens, bush walk, Museum und klarerweise die 2 verschiedenen Pinguinarten -, habe ich das dann auch alles gemacht. Den Pinguinstrand habe ich sogar mehrmals besucht. Untertags fuer einen Strandspaziergang mit Seals, abends, um die an  Land kommenden Pinguine zu beobachten. Die lassen sich zuerst an den Strand spuelen, wo sie dann aufstehen und blitzschnell in ihren Unterschlupf watscheln. Die Yellow Eyed Penguins sind sehr menschenscheu, weshalb man sie nur vom Weiten, von einer Klippe aus beobachten darf. Der Blick von der Aussichtsplattform dort ist ziemlich ungewohnt, trennt doch nur die Klippe Wald und Wiesen mit Schafen und Hasen von Strand und Meer mit Pinguinen und Seals.
Die Blue Penguins, die kleinsten Pinguine ueberhaupt, sind etwas zutraulicher. Die kann man am Hafen auch zwischen den Autos umherwatschelnd finden - fuer die, die keinen Eintritt zahlen wollen..





Such den Pinguin..!




Montag, 25. April 2011

Samstag, 23. April 2011

Dunedin

Durch atemberaubende Landschaft an die Ostkueste Neuseelands


Dunedin gehoert mit ihren etwas mehr als 100.000 Einwohnern zu den groesseren Staedten Neuseelands. Das ist nicht nur objektiv betrachtet ungewohnt, sondern ist auch subjektiv empfunden etwas komisch, wenn man nach laengerem Herumreisen in Villages und Townships wieder in einer "richtigen Stadt" ist.
Die Studentenstadt Dunedin befindet sich an der Ostkueste Neuseelands, ist ein guter Ausgangspunkt fuer Otago Peninsula und ist noch unebener gelegen als Auckland und Wellington. Neigungen, schiefe Ebenen und steile Strassen, wohin man geht und sieht. Baldwin Street hat Dunedin sogar einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde beschert, als steilste Strasse der Welt. Eine andere Besonderheit von Dunedin ist Larnach Castle, das einzige (bzw. je nach dem, wie man es betrachtet eines von zwei oder vieren) Schloss Neuseelands.
Meine kurze Zeit in Dunedin habe ich dazu genutzt, um im Octagon herumzuschlendern, meinen Beitrag zum angeblich meist fotografiertesten Gebaeude in Neuseeland zu leisten - es ist die Railway Station - und mich bei einer Tour durch Cadbury World mit Schokolade fuer Ostern eindecken zu lassen - yummy!



Baldwin Street

Dienstag, 19. April 2011

Doubtful Sound


 Doubtful Sound ist laenger, groesser, etwas aufwaendiger zu erreichen und deshalb viel weniger befahren als der Milford Sound. Eine Overnight Cruise ist daher ideal. 
Gestartet bin ich in Te Anau in Richtung Lake Manapouri. Dort setzten wir dann mit einem Boot ueber. Am anderen Ende stiegen wir wieder auf einem Bus um, der uns ueber die teuerste Strasse Neuseelands - und das, obwohl es sich nur um eine Schotterstrasse handelt - zum Doubtful Sound und zu unserem Schiff brachte. 
Die Cruise startete dann - begleitet von vielen Regenboegen - am fruehen Nachmittag. Sie fuehrte uns mit Abstechern in Buchten und Seitenarme und mit einem Zwischenstop fuer Kajak bzw. Boot fahren fahren Richtung Tasmanische See, wo wir bei Sonnenuntergang einer Seal Colony einen Besuch abstatteten. Anker wurde in einem ruhigen Seitenarm gelegt, wo wir zum Abendessen ein reichhaltiges Buffet genossen. 
Der naechste Tag begann relativ frueh mit dem Einholen des Ankers. Die grosse Ueberraschung am Morgen: Ueber Nacht hat es geschneit. Alle Gipfel rundherum sind schneebedeckt, was die Fjordstimmung nochmal intensiviert. Nach dem Fruehstuecksbuffet genossen wir vor einer spektakulaeren Kulisse Minuten der Ruhe und Stille, bevor uns das Schiff wieder zum Ausgangspunkt zurueck brachte.














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